Inhalt:

DERET 1-2+

Deutscher Rechtschreibtest für das erste und zweite Schuljahr
1. Auflage 2008
von Claudia Stock, Wolfgang Schneider

Die DERETs setzen sich aus einer Kombination von zu diktierenden Fließtexten, die eine ökologisch valide Erfassung der Rechtschreibleistung der Grundschüler ermöglichen, und einem Lückentext zusammen, der gemeinsam mit dem Fließtext eine qualitative Fehleranalyse erlaubt. Die Verfahren sind sowohl als Gruppen- als auch als Einzeltest in etwa 30 Minuten durchführbar. Es liegen jeweils echte Parallelformen vor.
Insgesamt besteht der Fließtext für die erste Klassenstufe aus 29 Wörtern (zzgl. 6 Lückentextwörtern) und für die zweite Klassenstufe aus 52 Wörtern (zzgl. 12 Lückentextwörtern). Durch einfaches Auszählen der Fehler wird der Gesamtfehlerwert bestimmt. Zusätzlich kann durch die Erfassung der Häufigkeiten in verschiedenen Fehlerarten ein Fehlerprofil erstellt werden, das Hinweise auf mögliche Problembereiche liefert.

SLRT-II

Lese- und Rechtschreibtest
Weiterentwicklung des Salzburger Lese- und Rechtschreibtests (SLRT)
2. korrigierte Auflage mit erweiterten Normen, 2014
von Kristina Moll, Karin Landerl

Ein-Minuten-Leseflüssigkeitstest: 1. bis 6. Klasse und Erwachsene
Rechtschreibtest: 1. bis Anfang 5. Klasse

Der Rechtschreibtest erhebt die Kompetenz, diktierte Wortschreibungen orthographisch korrekt in Rahmensätze einzufügen und kann als Einzel- oder Klassentest durchgeführt werden. Der Rechtschreibtest erlaubt die getrennte Beurteilung von Schwächen in der lauttreuen Schreibung und Schwächen in der orthographisch korrekten Schreibung. Zusätzlich wird die Groß- und Kleinschreibung als eigene Fehlerkategorie berücksichtigt. Er ist insbesondere bei Kindern angezeigt, die in Bezug auf die Rechtschreibleistung bereits auffällig geworden sind, so dass der Verdacht einer Lernstörung in diesem Bereich besteht.
Sowohl für den Lese- als auch für den Rechtschreibtest liegen Parallelversionen vor.

OLFA 1-2

Oldenburger Fehleranalyse für die Klassen 1 und 2
4., verbesserte Auflage, 2017
von G. Thomé, D. Thomé

OLFA erlaubt eine genaue und frühe Analyse der Fehlerschwerpunkte in der Rechtschreibung aus frei formulierten Schülertexten mit einem Mindestumfang von 100 Wörtern mit mindestens 60 Rechtschreibfehlern. Auf der Grundlage von OLFA 1-2 wird eine individualisierte und damit passgenaue Rechtschreibtherapie möglich. Die Fehleranalyse wird anhand von bereits vorliegenden, aktuellen Texten durchgeführt, ohne die Anwesenheit des Schülers. Mit einer wiederholten OLFA im Abstand von 2-3 Monaten kann außerdem die Wirksamkeit einer Rechtschreibtherapie überprüft werden.